ALL IN – wie ich Fotografin wurde

Kameras, D800 und D610Alles begann mit dem Anruf eines Freundes, dessen Hochzeit ich vor einigen Jahren fotografiert hatte. Ein Bekannter eines Verwandten suchte jemanden, der Hochzeitsfotos macht… Wenn ich einmal zurückblicke, so stelle ich fest, dass ich schon seit über zehn Jahren Hochzeiten fotografiere. Als damals während meiner Ausbildung die ersten Paare im Freundeskreis anfingen zu heiraten und mir das Geld für teure Hochzeitsgeschenke fehlte, habe ich kurzerhand Fotos verschenkt. Über die Jahre hat sich das dann verselbständigt. Porträts, Kinder- und Familienfotos, das Freundeskreis-Portfolio ist vielfältig.

Und jetzt sollte ich also die Hochzeit von jemandem fotografieren, den ich gar nicht kannte. Natürlich gegen Bezahlung. Und natürlich sollte es legal sein. Der bürokratische Aufwand, der nötig ist, um offiziell und legal als Fotografin unterwegs sein zu dürfen, ist wirklich beachtlich. Nebentätigkeitsgenehmigung vom Arbeitgeber, Handwerkskammer, Gewerbeamt, Steuerberater, Markenschutz… usw. Inzwischen gibt es auch schon einige Anfragen für Familienfotos, so dass sich der Aufwand definitiv lohnt.

Außerdem beginnt jetzt der Spaß: Webseite, Portfolio aufbauen, ein Konzept entwickeln, das es mir erlaubt, für jeden meiner Kunden ein besonderes Fotoerlebnis zu kreieren und trotzdem genug Zeit für meine kleine Familie zu haben.

Und das allerbeste: es ist endlich ein guter Grund für eine neue Kamera! Mein Mann teilt meine Leidenschaft für Fotografie. Und schon länger haben wir mit einer der neuen Vollformat-Kameras von Nikon geliebäugelt. Am 3. Januar 2014 war es dann soweit. Nach umfangreichen Tests ist die Entscheidung für die Nikon D800 gefallen. Um es frei nach Loriot zu formulieren: „Ein Leben ohne Vollformat ist möglich, aber sinnlos.“ Dazu noch ein neues Zoom-Objektiv, was wirklich ein Traum ist… und ich bin so pleite, wie seit meinem Studium nicht mehr. ALL IN heißt das beim Roulette und ein wenig fühlt es sich auch so an. Im Gegensatz zum Glücksspiel weiß ich jedoch, dass sich meine Investition lohnen wird.

Die Fotografie ist von jeher eine Herzenssache für mich und ich habe schon wirklich lange davon geträumt, aus der Berufung einen Beruf zu machen. Ich mache das jetzt nebenberuflich, aber ich mache es. Und darauf kommt es an. Ja, der Aufwand ist groß, aber ich lebe meinen Traum. Keine Ausreden!

Wenn Ihr mich bei meinem Abenteuer begleiten möchtet, folgt dem Blog, abonniert meinen Newsletter oder bucht eine Fotosession und macht Euch bereit für ein außergewöhnliches Fotoerlebnis jenseits von unpersönlichen Studios und grellem Scheinwerferlicht. Ich freu mich auf Euch!

Eure Tina

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